Ab nächster Woche prüft die Bank vor dem Abschluss einer Überweisung, ob der Empfängername mit der IBAN zusammenpasst. Dies ist eine neue Sicherheitsvorkehrung und soll Betrug besser bekämpfen. Bislang war der IBAN die einzige Identifikation für den Kunden. Man konnte falsche Kontodaten mit einem Namen eines legitimen Zahlungsempfängers angeben - die Überweise ging trotzdem durch.
Ab 09.10. kommt der verpflichtende IBAN-Namensabgleich. Geplant ist hier ein Ampelsystem das mit Farben anzeigt, ob IBAN und Empfängername zusammenpassen. Zeigt die Ampel grün passen Name und IBAN zusammen und die Überweisung wird freigegeben. Gibt es eine leichte Abweichung, zB bei einem Tippfehler, wird gelb angezeigt.
Bei größeren Abweichungen zeigt die Ampel rot. Eine Überweisung ist dann dennoch möglich, jedoch übernimmt der Kunde das Risiko. Die Bank übernimmt keine Haftung.
Mit 09.10. müssen alle Banken innerhalb der Eurozone auch die Echtzeitüberweisung anbieten. Zusätzliche Gebühren dürfen dafür nicht verlangt werden.
Eine Echtzeitüberweisung ist ein Zahlungsverfahren, bei dem Geld innerhalb weniger Sekunden (meist bis zu 10 Sekunden) auf das Empfängerkonto gutgeschrieben wird und somit sofort verfügbar ist. Diese Überweisung ist 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr, also auch an Wochenenden und Feiertagen, möglich.