Umsatzersatz ab 7.12.2020

Jene Unternehmen, die weiterhin direkt von den aktuellen behördlichen Schließungen durch die 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung betroffen sind (Branchen-Liste zum Download), können von 16. Dezember bis 15. Jänner 2021 (!) einen „Lockdown-Umsatzersatz“ über Finanzonline beantragen. Der Umsatzersatz wird für den Umsatzausfall im Betrachtungszeitraum 7.12.-31.12.2020 gewährt und entspricht 50% des vergleichbaren Vorjahresumsatzes (Umsatz lt. UVA 12/2019).

Die wichtigsten Eckpunkte zum 2. Umsatzersatz auf Basis des aktuellen Wissensstandes (diese decken sich weitgehend mit dem 1. Umsatzersatz):

automatisierte Berechnung anhand der Steuerdaten 2019; Korrekturen des automatisch ermittelten Umsatzersatzes sind durch schriftliche Bestätigung eines Steuerberaters innerhalb von 2 Wochen nach Mitteilung der Förderung möglich

Deckelung mit 800.000 EUR pro Unternehmen, Mindestbetrag 2.300 EUR; der Umsatzersatz für November, noch nicht zurückbezahlte 100%-Kredithaftungen (nicht: 80%/90%-Garantien) von AWS/ÖHT und Zuwendungen von Land, Gemeinden und regionalen Wirtschafts- und Tourismusfonds werden vom Höchstbetrag (800.000 EUR) abgezogen

Kurzarbeitsbeihilfe, Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss I und im Förderzeitraum erzielte Umsätze (z.B. Abhol-/Lieferservices, Nächtigungen durch Geschäftsreisende) werden nicht gegengerechnet; Fixkostenzuschuss 800.000 („FKZ 800.000“) bzw. Verlustersatz (siehe unten)und Umsatzersatz schließen sich aber aus

Arbeitsplatzgarantie: Unternehmen dürfen zwischen 7.12. und 31.12. keine Kündigung gegenüber Mitarbeitern aussprechen

eine Liste der direkt betroffene Branchen (ÖNACE-Klassifizierung) finden Sie im hier; Ihre ÖNACE-Zuordnung sollten Sie von der Statistik Austria mittels Klassifikationsmitteilung erhalten haben, ggf. unter klm@statistik.gv.at anfordern

Mischbetriebe (z.B. Bäckerei mit Kaffeehaus, Fleischerei mit Restaurant) erhalten nur den Anteil ihres Umsatzes ersetzt, der von der behördlichen Schließung direkt betroffen ist. Der direkt betroffene Umsatzanteil (in % des Gesamtumsatzes) ist mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsführers zu schätzen.

Neugründer, die das Unternehmen vor dem 7.12.2020 gegründet haben, erhalten den Umsatzersatz auf Basis des Durchschnittsumsatzes der Monate seit Gründung, mindestens jedoch 2.300 EUR

Die Verordnung(hier)/Richtlinien(hier) zum Dezember-Umsatzersatz haben wir vorab erhalten, geringfügige Änderungen darin sind noch möglich.

Weitere Informationen zum Umsatzersatz für Dezember: www.umsatzersatz.at

Antragstellung:

Der Antrag kann von den betroffenen Unternehmen selbst über Finanzonline (Menü „Weitere Services“ – „Sonstige Anträge“ – „Lockdown Umsatzersatz für Dezember“) gestellt werden.

Gerne übernehmen wir die Antragstellung für Sie. In diesem Fall benötigen wir folgendesAuftragsschreiben. Bitte retournieren Sie dieses ausgefüllt und unterfertigt an office@derfler-partner.at oder direkt an Ihren D&P-Betreuer (zu den AABs).

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